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24.9.2017 : 3:10 : +0000

Europawahl

Am 25. Mai 2014 fand die achte Wahl zum Europäischen Parlament statt.

Das EU-Parlament wird seit dem Jahre 1979 direkt gewählt. Jeder Mitgliedstaat der Europäischen Union wählt zur Entsendung in das Europäische Parlament eine bestimmte Anzahl von Abgeordneten, die sich für jedes Land an der Bevölkerungszahl orientiert, kleineren Staaten aber gleichzeitig eine ausreichende politische Vertretung einräumt. Für die Wahlen zum Europäischen Parlament gibt es kein einheitliches europäisches Wahlrecht. Die Abgeordneten werden daher nach den nationalen Vorschriften gewählt.
Die 96 Abgeordneten aus Deutschland werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl für fünf Jahre gewählt. Die Wahl erfolgt nach den Grundsätzen der Verhältniswahl mit Listenwahlvorschlägen. Die Listen sind entweder "Listen für einzelne Länder" (Landeslisten) oder "gemeinsame Listen für alle Länder" (Bundeslisten).
Jeder Wähler/Jede Wählerin hat eine Stimme.
Wahlberechtigt sind alle Deutschen und EU-Bürgerinnen und EU-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben seit mindestens drei Monate in Deutschland oder in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union leben und nicht in Deutschland oder in anderen Mitgliedstaaten der EU vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.
Wahlrecht von Deutschen im Ausland
Wahlberechtigte, die in den Gebieten der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union leben, können entscheiden, ob sie im Wohnsitzmitgliedstaat oder in der Bundesrepublik Deutschland an der Europawahl teilnehmen wollen. Allerdings darf jeder von seinem Stimmrecht bei der Europawahl nur einmal Gebrauch machen. Wer als Deutscher in seinem Wohnsitzmitgliedstaat an der Europawahl teilnehmen will, sollte sich wegen näherer Informationen an die in seinem Wohnsitzmitgliedstaat zuständigen Stellen wenden.