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27.4.2017 : 13:04 : +0000

Stadt Lübbenau/Spreewald

Staatlich anerkannter Erholungsort

Die Stadt Lübbenau/Spreewald hat die Berechtigung in Verbindung mit dem Gemeindenamen die Bezeichnung "Staatlich anerkannter Erholungsort" seit 1998 zu führen.
Lübbenau/Spreewald erfüllt alle Anerkennungsvorraussetzungen nach dem Brandenburgischen Kurortegesetz (BbgKOG).

Rathaus - Kirchplatz

Ministeriumsbesuch auf der „Kulturinsel“

Am 7. August fand ein Fachgespräch zur Weiterentwicklung der „Kulturinsel“ – auch Scharnier zwischen Alt- und Neustadt genannt – im Gleis 3 statt.
Ein Vertreter des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) und zwei Vertreter des Landesamtes für Bauen und Verkehr ließen sich vom Bürgermeister Helmut Wenzel über das Erreichte und die geplante Weiterentwicklung des Umfeldes der Güterbahnhofstraße unterrichten. Carola Krahl, als Vertreterin der Bürgerinitiative „Drüber oder Drunter“, informierte über die Arbeit und Erfolge der Initiative. Im Anschluss an das Fachgespräch fand ein ausführlicher Rundgang entlang des Energieweges statt, der mit einer Besichtigung der Bunten Bühne, des Wasserturmes und des Lokschuppens endete. Der Bürgermeister wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass weitere Fördermittel und Unterstützung durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft für eine eventuelle Sanierung des Lokschuppens unabdingbar sind. Seitens des MIL wurden die bisherigen Erfolge bei der Entwicklung des Scharniers zwischen Alt- und Neustadt gewürdigt. Unterstützungsbereitschaft bei der großen Aufgabe der Sanierung und Wiederbelebung des Lokschuppens – wofür allerdings im Vorfeld noch zahlreiche Voraussetzungen erfüllt werden müssen – wurde vom MIL signalisiert. Zunächst  bleibt aber abzuwarten, ob die Stadt den Lokschuppen zu einem vertretbaren Preis erwerben kann.

kinetik hands

Das Rathaus der Stadt Lübbenau/Spreewald zeigte sich am 30. November 2011 im Glanz der Vielseitigkeit. Unter dem Titel "kinetiks hands" illuminierte der Künstler Jörn Hanitzsch das Obergeschoss des Rathauses. Hier sprachen 20 Hände 10 Sprachen wie Beifall, Schöpfung, Tagesgruß und vieles mehr.

Schaustelle-Veranstaltung 2011 in Lübbenau

Am 22.10.2011 geriet fast in Vergessenheit, dass Lübbenau kein Kino mehr besitzt, denn mehr als 100 Kinobesucherinnen und Kinobesucher versammelten sich im Sitzungssaal des Rathauses, um den 100 Jahre alten Stummfilm "Der fremde Vogel" mit Asta Nielsen zu sehen.

Live musikalisch in Szene gesetzt wurde der Stummfilm von 1911 von Alexander Rex und Band. Drei junge Männer und eine junge Frau haben die idyllischen Szenen des Film, der im Spreewald spielt, mit ihren Instrumenten Geige, Schlagzeug, Keyboard und E-Gitarre dramatisch untermalt.

Das historische Kinoerlebnis wurde gekrönt durch das Abspielen des 35-mm-Filmstreifens auf zwei Vorführgeräten TK 35 von 1954. Da der Film mit 974m Länge nicht auf eine Filmrolle passte, musste eine zweite eingesetzt werden und somit auch ein zweites Vorführgerät. Gekonnt abgespielt wurde das historische Filmmaterial von Torsten Gabriel.

Bevor sich die begeisterten Besucherinnen und Besucher in die nostalgische Kinoatmosphäre vertiefen konnten, fand für Interessierte ein einstündiger Altstadtrundgang mit Gottlieb Grambauer - alias Michael Mehlow - statt, der allen Beteiligten Wissenwertes über die Altstadt "eingeknauscht" hat - wie es in Spreewälder Mundart heißt. Die abendliche, lebhafte Stadtführung, von Herrn Mehlow vorgetragen in stilechter Leinenbekleidung mit Holzschuhen in Anlehnung an Gottlieb Grambauer im Jahre 1844, wurde von den Gästen schmunzelnd genossen.

Der Lübbenauer Abend war eine der zahlreichen Veranstaltungen der AG "Städte mit historischen Stadtkernen" des Landes Brandenburg, die im Rahmen der Schaustelle stattfanden und das Thema der diesjährigen Kulturlandkampagne "Brandenburg Licht/Spiel/Haus-Moderne in Film, Kunst, Baukultur" unter der Überschrift "Bewegte Bilder - bewegte Städte" aufgegriffen hat.

Alexander Rex und Band
Vorführgerät TK 35
Gottlieb Grambauer (Michael Mehlow)

Grundsteinlegung für die Erweiterung des Spreewald-Museums erfolgt

Grundsteinlegung

Kurz nachdem das seit Jahrzehnten leer stehende Wohnhaus am Topfmarkt 11a abgebrochen wurde, begannen bereits die Arbeiten am Neubau für die Erweiterung des Spreewald-Museums am gleichen Standort.
Am 10.08.2011 fand die Grundsteinlegung für den Museumserweiterungsbau am Topfmarkt 11a statt. Als Bauherr hielt der Landrat, Herr Sigurd Heinze, eine Rede. Auch der Bürgermeister, Herr Wenzel und der Leiter des Spreewald-Museums, Herr Heinz, kamen zu Wort.
Noch vor Ende dieses Jahres soll der moderne Neubau fertig sein. Er wird auf zwei Etagen - übereinander angeordnet - die Spreewald-Lok und einen Waggon präsentieren. Diese beiden historischen Eisenbahnexponate standen noch bis 2009 im Lokschuppen im Schlosspark. Ende des Jahres werden sie ihren festen Platz am Topfmarkt 11a haben. Das Torbogenhaus un der Museumsneubau werden mittels eines Übergangs im ersten Obergeschoss verbunden. Damit alle Etagen barrierefrei erreicht werden können, wird ein Aufzug im rückwärtigen Bereich des Torbogenhauses angebaut.
Mit dem Erweiterungsbau des Spreewald-Museums und dem "neuen Zuhause" der Spreewaldguste, wird auch der Topfmarkt um eine neue architektonische Lösung bereichert.

 

Städtebauförderung wurde deutlich gekürzt - eingegangene Ablösebeträge aber verbleiben in der Stadt

Das vom Bund zur Verfügung gestellte Drittel an der Städtebauförderung (Finanzierung 1/3 Bund, 1/3 Land, 1/3 Stadt) wurde kürzlich deutlich reduziert. In der Konsequenz stehen auch der Stadt Lübbenau/Spreewald folglich weniger Fördermittel in allen Städtebauförderprogrammen zur Verfügung. Dies betrifft neben den Sanierungsgebiet Lübbenau-Altstadt auch den Stadtumbau-Ost und die Soziale Stadt. Das Land Brandenburg hat die Fördermittelvergabe deshalb umstrukturiert. Es wird für Lübbenau/Spreewald nun keine separaten Fördermittel für das Sanierungsgebiet Altstadt mehr geben. Das Geld aus dem Topf des Stadtumbaus muss zukünftig auch für die Altstadt reichen. Es wäre deshalb besonders hilfreich und zielführend, wenn noch möglichst viele Eigentümerinnen und Eigentümer von der Möglichkeit Gebrauch machen würden, die Ausgleichsbeträge kurzfristig an die Stadt zu zahlen.
Zur Erinnerung: Bei Zahlung des Ablösebetrages bis zum 30.10.2011 (Zahlungseingang Stadt) werden 10% auf den errechneten Ablösebetrag erlassen! Ab dem 30.10.2011 sind es nur noch 5% Nachlass. Bisher haben deutlich mehr als 50% aller Eigentümerinnen und Eigentümer im Sanierungsgebiet den Ablösebetrag bereits gezahlt! Jeder Ablösebetrag, der noch bis zum 30.10.2011 mit 10% Abschlag an die Stadt gezahlt wird, hilft dabei, die noch geplanten Sanierungsmaßnahmen fertig zu stellen. Die Ablösebeträge, die vor Abschluss der gesamten Sanierungsmaßnahme eingehen, können nämlich in der Altstadt eingesetzt werden. Die nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme (ca. 2014 / 2015) per Bescheid zu erhebenden Ausgleichbeträge sind dann anteilig an das Land Brandenburg zurückzuzahlen.

Informationen und Anträge auf Zahlung des Ablösebetrages erhalten Sie bei der Stadtverwaltung Lübbenau/Spreewald im Sachgebiet Planung/Beitragswesen (Frau Schulz), Telefon: 03542/85413 oder beim Sanierungsträger DSK, Frau Brandt, Telefon: 030/3116974-40 oder jeden Mittwoch in Lübbenau/Spreewald unter Telefon: 03542/85440

Goldmedaille für unsere Stadt Lübbenau/Spreewald

Mitte des Jahres besuchte die Bewertungskommision Lübbenau/Spreewald und konnte sich stilvoll mit einer Kahnfahrt in den Spreewald entführen lassen, bevor sie in die bequemen Betten des Schlosshotels sinken konnten. Am Bewertungstag konnte unsere Stadt mit seinen grünen Wohnquartieren überzeugend punkten. Klare Trümpfe waren auch das Parkpflegewerk im Schlosspark, die frisch bepflanzte Apfelallee sowie die Stück für Stück wieder entstehende Lindenallee.
Im Jubiläumsjahr des Bundeswettbewerbes "Unsere Stadt blüht auf" wurden vor hunderten begeisterten Zuschauern wieder die begehrten Medaillen für grüne und blühende Städte, für hochwertige gartenbauliche Planungen sowie hervorragendes Engagement beim Einsatz von Grün und Blumen, vergeben

GOLD für Lübbenau/Spreewald (URKUNDE) 

Die Ehrung wurde vorgenommen von Julia Klöckner (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium), Heinz Herker (Präsident des Zentralverbandes Gartenbau), Rudolf Ley (Ministerialrat Bundesumweltministerium), Peter Siemering (Vizepräsident Deutscher Tourismusverband) und Erwin Beyer (Vorsitzender des Komitees Entente Florale Deutschland)