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24.4.2017 : 11:24 : +0000

2. BA, Karl-Marx-Straße

Baumaßnahme:

  • 2. BA, Karl-Marx-Straße in Lübbenau/Spreewald

Straßenabschnitt:

  • Kamskebrücke bis Torbogenhaus

Leistungsumfang:

  • Straßenneubau einschließlich Bushaltestellenbereich
  • Neubau Regenwasserkanal und Fallrohranschlüsse
  • Neubau Schmutzwasserkanal einschließlich Hausanschlüsse
  • Neubau Trinkwasserleitung einschließlich Hausanschlüsse
  • Neubau Straßenbeleuchtung
  • Straßenbegleitgrün
  • Verlegung von Stark- und Niederspannungsleitungen der SÜLL

geplante Bauzeit:

  • 17.05.2016 (Baubeginn) – 28.04.2017 (Gesamtfertigstellung)

Teilabschnitten:

  1. Gerbergasse bis Torbogenhaus
  2. Kamskebrücke bis Bergstraße
  3. Bergstraße bis Gerbergasse

geplante Zwischentermine:

  • Teilabschnitt 1 und 2 vom 23.05.2016 bis 30.09.2016
  • Teilabschnitt 3 vom 04.10.2016 bis 28.04.2017

voraussichtliche Vollsperrungen:

  • 1. und 2. Teilabschnitt vom 23.05.2016 bis 30.09.2016 > Zufahrten in die Bergstraße und Gerbergasse über die Paul-Fahlisch-Straße möglich
  • 3. Teilabschnitt vom 04.10.2016 bis 28.04.2017 > Zufahrten in die Gerbergasse und Bergstraße über die fertiggestellten Teilabschnitte 1 und 2 möglich
  • Hinweis; in dem Zeitraum vom 23.05. bis zum 27.05.2016 kann es technologisch bedingt zu einem Wechsel der Zufahrtsmöglichkeit in die Gerbergasse kommen > Zufahrt durch das Torbogenhaus dann möglich

LKW-Lieferverkehr bei Nutzung der Durchfahrt durch das Torbogenhaus

  • Sollten während des Zeitraumes der Baustellenumfahrung durch das Torbogenhaus LKW- Transporte in den 1. Teilabschnitt und der Gerbergasse unvermeidbar sein, sind für Fahrzeuge über einer Gesamthöhe einschließlich Ladung von 3,10 m Ausnahmegenehmigungen beim Straßenverkehrsamt Calau (StrVA) zu erwirken. Die vom StrVA erhobene Gebühr ist vom Antragsteller zu entrichten und kann von der Stadt Lübbenau/Spreewald, nach Vorlage der entsprechenden Nachweise, erstattet werden.

Weitere Hinweise

  • In dem Zeitraum vom 23.05.2016 bis 28.05.2017 wird der Stadtlinienverkehr in der Karl-Marx-Straße eingestellt.

Da jede Straßenbaumaßnahme mit Einschränkungen und Behinderungen für die Anwohner und Gewerbetreibenden verbunden ist, bedanken wir uns im Voraus für Ihr Verständnis.

Grünfläche an der Otto-Grotewohl-Straße wird neu gestaltet

Im vergangenen Jahr wurde der Starßenzug Straße der Jugend / Otto-Grotewohl-Straße vollständig und umfassend im Förderprogramm Stadtumbau Ost, Teilprogramm Aufwertung, saniert. Die Fassade des dem Kolosseum gegenüber liegenden Wohngebäudes wurde von der WIS ebenfalls instandgesetzt und erneuert. Nun verblieb nur noch die Grünfläche vor diesem sogenannten Rosenblock in unsaniertem Zustand. Damit ist es nun vorbei.
Die Baumaßnahme zur Neugestaltung der Grünfläche hat bereits begonnen und soll nach dem Festumzug zur 700-Jahr-Feier im Sommer dieses Jahres abgeschlossen werden.
Ein Teil der Grünfläche befindet sich im Eigentum der Stadt Lübbenau/Spreewald, der andere Teil befindet sich im Eigentum der Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald (WIS). In probater Weise haben sich beide Institutionen zusammengeschlossen und gestalten die Fläche nun gemeinsam. Unter Einbeziehung von Städtebaufördermitteln im Förderprogramm Stadtumbau Ost, Teilprogramm Aufwertung, entsteht eine einladende Grünfläche mit Stauden, Blumen und vielen Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen an diesem zentralen, Stadtteil prägenden Punkt in der Neustadt einladen wird. Einbezogen in der Gestaltung wird auch die östlich angrenzende Freifläche, auf der vor Jahren das zweite Hochhaus Lübbenaus stand.
Die Aufwertungsmaßnahmen an der Achse Starße der Jugend / Otto-Grotewohl-Straße sind mit der Umgestaltung der Grünfläche abgeschlossen und haben insgesamt zu einer deutlichen Belebung und Qualifizierung dieses zentralen Bereiches der Neustadt geführt.

Drei neue Brücken auf Wanderwegen fertig gestellt

In diesem Jahr wurden drei neue Brücken auf Wanderwegen errichtet. Dabei handelt es sich um zwei Bauwerke im Zuge des Leiper Wanderweges und ein Bauwerk im Zuge des Weges zum Gasthaus „Wotschofska“.
Die beiden Brücken auf dem Leiper Wanderweg sind Ersatzneubauten. Hier wurden die verschlissenen Holzkonstruktionen durch Stahlbetonkonstruktionen ersetzt, wobei Fahrbahnbelag, Geländer und Verblendung aus Holz gefertigt sind.
Die beiden Brückenbauwerke kosteten insgesamt 500.000 Euro und wurden bereits Ende September 2014 fertig gestellt. Eine Förderung erfolgte über das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung unter Mitwirkung des Spreewaldverein e.V.
Die verbleibenden sechs Holzbauwerke des Leiper Wanderweges, alle samt in den 90er Jahren errichtet, müssen in den nächsten Jahren ebenfalls durch Neubauten ersetzt  werden. Auf dem Wotschofska Weg ist über das Fließ „Groß Japan“ anstelle einer niveaugleichen Holzbrücke eine Stufenbrücke aus Holz mit Betonpfahlgründung errichtet worden. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass es sich bei dem genannten Fließ um ein Gewässer 1. Ordnung handelt, dessen Bewirtschaftung gewährleistet werden muss.
Der Rückbau der alten Brücke und die Errichtung des neuen Bauwerkes kosteten die Stadt Lübbenau/Spreewald 125.000 Euro. Eine Förderung gab es nicht. Geplant wurde die Stufenbrücke vom Ingenieurbüro PROKON GmbH aus Kolkwitz. Die Bauausführung erfolgte durch die Tief- und Wasserbau GmbH aus Boblitz, wobei die Zimmermannarbeiten von der Firma Perka aus Lübbenau/Spreewald durchgeführt wurden.

Zum Wohle der Kinder

Die während der Schulzeit allmorgendlich wiederkehrende besondere Verkehrssituation an der Einfahrt zu den Schulgrundstücken des Jenaplanhauses und der „Traugott Hirschberger Grundschule“ stellen eine zunehmende Gefährdung der Schulkinder dar. Glücklicherweise ist bisher noch nichts Gravierendes passiert. Aber wer will in diesem Fall schon warten, bis es so weit ist?
Aus Sicht der Stadtverwaltung und des Lehrerkollegiums ist es daher unumgänglich, im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen auch die Zufahrt zu den beiden Schulen zu beschränken. Die sich momentan im Bau befindlichen zusätzlichen Parkplätze für Lehrer werden in diesem Zusammenhang mit einer Schrankenanlage gesichert. Die Schranke wird dann montags bis freitags ab 06:00 Uhr geschlossen und nachmittags geöffnet sein. Während der Öffnungszeiten der Schranke steht der Parkplatz den Nutzern der Sporthalle und der Aula sowie Besuchern für 2 Stunden kostenfrei zur Verfügung. Eltern, die ihre Kinder morgens zur Schule bringen, haben die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf den Parkplätzen am Bahnhof oder an der Poststraße kostenfrei abzustellen. Der kurze gemeinsame Weg zur Schule kann dann auch gleich zur Verkehrserziehung der Kinder genutzt werden, indem man zeigt, wie Straßen korrekt überquert werden sollten und welche Gefahren der Verkehrsalltag bergen kann. Der Schulträger und die Schulleitungen bitten um Verständnis für diese Maßnahme, die zum Wohle und zur Sicherheit aller Schulkinder getroffen wird.