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26.5.2017 : 18:54 : +0000

Ersatzneubau der Brücke über das Lehder Fließ (Dolzke) im OT Lehde

(LEADER Rili. Pkt. D.1.1 – Erschließung landwirtschaftlicher und touristischer Entwicklungspotenziale)

Maßnahmebeschreibung
Der westlich der Stadt Lübbenau/Spreewald liegende Ortsteil Lehde wird über eine Ortsverbin- dungsstraße (OV) erschlossen. Nördlich der Ortsverbindungsstraße mündet ein öffentlich gewid- meter Wirtschaftsweg auf die OV. In diesem Einmündungsbereich befindet sich das gegen- ständliche, das Lehder Fließ kreuzende, Brückenbauwerk.

Der Wirtschaftsweg erschließt in seinem weiteren Verlauf landwirtschaftliches Grünland, eine Gartensiedlung und mehrere Wohngrundstücke mit Ferienwohnungen der Ortschaft Lehde. Die Wohngrundstücke, die Gartensiedlung, sowie das landwirtschaftliche Grünland, sind nur über diesen Wirtschaftsweg und damit über das gegenständliche Brückenbauwerk zu erreichen. Von existenzieller Bedeutung ist das Brückenbauwerk für landwirtschaftliche Betriebe, einen im Haupt- und zwei im Nebenerwerb (Fam. Wenzke, Anja und Sebastian Kilka und Herrn Werner Tomm). Weitere wirtschaftliche Abhängigkeiten bestehen für die Kahnfahrschule Wolfgang Gahl und die Konditorei der Frau Storch (Dolzke 7a). Laut Angaben der Landwirte handelt es sich um ca. 19 ha Grün- und Weideland.
Die landwirtschaftliche Nutzung trägt in einem hohen Maße zum Erhalt des spreewaldtypischen Landschaftsbildes bei.
Die vorhandene Bauwerkskonstruktion, der vermutlich in den 60iger Jahren errichteten Brücke, ist nach heutigen Maßstäben mit einer Behelfskonstruktion gleichzusetzen. Die einzelnen Bauwerksteile (Gründung, Oberbau, Fahrbahnbelag) sind stark verschlissen.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr war die Stadt Lübbenau/Spreewald, als Baulastträger des Brückenbauwerks, gezwungen, umgehende Verkehrssicherungsmaßnahmen einzuleiten. Um die Erschließung der im Vorfeld genannten Anlieger/ Anwohner abzusichern, wurde in 2014, die Errichtung einer Bauwerksumfahrung notwendig. Diese Umfahrung wurde unmittelbar im Ober- wasser des Brückenbauwerks, in Form einer Dammschüttung, errichtet. Mit der Verkehrsfrei- gabe der Bauwerksumfahrung wurde das Brückenbauwerk für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Nachnutzung der Bauwerksumfahrung als Umfahrungsstraße für den Brückenersatzneubau ist ebenfalls Gegenstand der Fördermaßnahme.
Das Lehder Fließ mit den regionalen Bezeichnungen, Dolzke, Quodda, ist im Verzeichnis der Landesgewässer des Bundeslandes Brandenburg als ein Gewässer der I. Ordnung eingestuft. Im Vergleich mit den ansonsten stark frequentierten Fließgewässern im „Lehder Raum“, hat die Schiffbarkeit und touristische Nutzung vom Einmündungsbereich des Schneidemühlenfließes in Richtung Lehde, nur eine untergeordnete Bedeutung. Da im beschriebenen Fließabschnitt über- wiegend mit einem ruhenden Kahnverkehr zu rechnen ist, sieht die Planung des neuen Brücken- bauwerks eine starke Reduzierung der Brückenfläche vor.
Die vorhandene Brückenbehelfskonstruktion mit 3-Brückenfeldern und einer Lichten zwischen den Widerlagern von 8,52 m, wird auf eine Stahlbetonbrücke mit einem Feld und einer Durch- fahrtsbreite von 3,00 m, reduziert.

Maßnahmenträger ist die Stadt Lübbenau/Spreewald.

Entsprechend den Richtlinien des Fördermittelgebers wurde für die Vergabe der Planungsleis- tungen ein Teilnahmewettbewerb und für die Bauleistungen ein Öffentliches Vergabeverfahren durchgeführt. In Auswertung des Wettbewerbs wurden die Planungsleistungen an die Inge- nieurbüro PROKON Beratung und Bauplanung GmbH und die Bauleistungen an die btb Beton- und Tiefbau Bagenz GmbH vergeben. Die Gesamtkosten der Fördermaßnahme belaufen sich auf 368,000,00 (Brutto) €
Die Baumaßnahme wird mit ELER-Mittel (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwick- lung des ländlichen Raums) finanziert. Die Zuwendung wird als Anteilfinanzierung in Höhe von 75,0 v. H. der zuwendungsfähigen Kosten gewährt. Der Durchführungszeitraum endet am 30.06.2017.

Konzepterarbeitung – Aktiv in der Natur

Konzept zur Optimierung der Wirtschafts-, Rad- und Wanderwege zwischen den Spreewaldkommunen Burg, Lübben und Lübbenau

Zielstellung
Der überwiegende Teil des vorhandenen ländlichen Wirtschaftswegenetzes historischen Ursprungs, ist aus wirtschaftlichen Betrachtungen unserer Vorfahren entstanden. Da sich im Laufe der Zeit nicht nur die Bewirtschaftungsformen, sondern auch der Status ganzer Areale geändert haben, z. B. durch das Biosphärenreservat Spreewald, ist es an der Zeit, einzelne Wegeverbindungen auf den „Prüfstand“ zu stellen. Mit Hilfe der zu erarbeitenden Studie/ Kon- zeptes sollen sich Wegeverbindungen herauskristallisieren, die einer zeitgemäßen Nutzung dienlich sind. Das heißt eine Mehrfachnutzung, bei denen die wirtschaftlichen Interessen der Land- und Forstwirtschaft, der Anlieger, aber auch vordergründig des Tourismus, betrachtet werden. Darüber hinaus, soll dieses Konzept prüfen bzw. ermitteln, welche Wegeverbindungen, mit welchem Aufwand, ausgebaut/ ertüchtigt werden können. In diesem Zusammenhang ist abzuwägen, ob eine avisierte Wegeertüchtigung bzw. auch ein Ringschluss-Neubau, genehmigungsfähig ist. Es sind somit auch die Belange der „Öffentlichen Hand“ und bereits abgeschlossene oder in Planung und Bau befindliche Fördermaßnahmen auf Synergien zu betrachten.
Da der Aktivurlaub treibende Tourist nicht an der Gemarkungsgrenze halt macht, haben sich die Spreewaldkommunen Lübben, Lübbenau, die Ämter Burg und Lieberose, zu diesem Konzept bekannt.
Dieses Konzept stellt eine umfangreiche Vorarbeit dar, die letzten Endes qualifizierte Aufgaben-stellungen für Planungsleistungen, Antragstellungen und das Monitoring ermöglichen soll.

Maßnahmenträger ist die Stadt Lübbenau/Spreewald.

Entsprechend den Richtlinien des Fördermittelgebers wurde für die Vergabe der Planungsleis- tungen ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt. In Auswertung des Wettbewerbs kam es zur Beauftragung der Ingenieurbüro PROKON Beratung und Bauplanung GmbH. Das Auftrags- volumen beläuft sich auf 31.417,43 € (Brutto).
Das Durchführungsende der Planungs- und Fördermaßnahme ist auf den 30.08.2017 festgelegt. Die Maßnahme wird mit Hilfe von ELER-Mittel (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) finanziert.

2. BA, Karl-Marx-Straße

Baumaßnahme:

  • 2. BA, Karl-Marx-Straße in Lübbenau/Spreewald

Straßenabschnitt:

  • Kamskebrücke bis Torbogenhaus

Leistungsumfang:

  • Straßenneubau einschließlich Bushaltestellenbereich
  • Neubau Regenwasserkanal und Fallrohranschlüsse
  • Neubau Schmutzwasserkanal einschließlich Hausanschlüsse
  • Neubau Trinkwasserleitung einschließlich Hausanschlüsse
  • Neubau Straßenbeleuchtung
  • Straßenbegleitgrün
  • Verlegung von Stark- und Niederspannungsleitungen der SÜLL

geplante Bauzeit:

  • 17.05.2016 (Baubeginn) – 28.04.2017 (Gesamtfertigstellung)

Teilabschnitten:

  1. Gerbergasse bis Torbogenhaus
  2. Kamskebrücke bis Bergstraße
  3. Bergstraße bis Gerbergasse

geplante Zwischentermine:

  • Teilabschnitt 1 und 2 vom 23.05.2016 bis 30.09.2016
  • Teilabschnitt 3 vom 04.10.2016 bis 28.04.2017

voraussichtliche Vollsperrungen:

  • 1. und 2. Teilabschnitt vom 23.05.2016 bis 30.09.2016 > Zufahrten in die Bergstraße und Gerbergasse über die Paul-Fahlisch-Straße möglich
  • 3. Teilabschnitt vom 04.10.2016 bis 28.04.2017 > Zufahrten in die Gerbergasse und Bergstraße über die fertiggestellten Teilabschnitte 1 und 2 möglich
  • Hinweis; in dem Zeitraum vom 23.05. bis zum 27.05.2016 kann es technologisch bedingt zu einem Wechsel der Zufahrtsmöglichkeit in die Gerbergasse kommen > Zufahrt durch das Torbogenhaus dann möglich

LKW-Lieferverkehr bei Nutzung der Durchfahrt durch das Torbogenhaus

  • Sollten während des Zeitraumes der Baustellenumfahrung durch das Torbogenhaus LKW- Transporte in den 1. Teilabschnitt und der Gerbergasse unvermeidbar sein, sind für Fahrzeuge über einer Gesamthöhe einschließlich Ladung von 3,10 m Ausnahmegenehmigungen beim Straßenverkehrsamt Calau (StrVA) zu erwirken. Die vom StrVA erhobene Gebühr ist vom Antragsteller zu entrichten und kann von der Stadt Lübbenau/Spreewald, nach Vorlage der entsprechenden Nachweise, erstattet werden.

Weitere Hinweise

  • In dem Zeitraum vom 23.05.2016 bis 28.05.2017 wird der Stadtlinienverkehr in der Karl-Marx-Straße eingestellt.

Da jede Straßenbaumaßnahme mit Einschränkungen und Behinderungen für die Anwohner und Gewerbetreibenden verbunden ist, bedanken wir uns im Voraus für Ihr Verständnis.

Grünfläche an der Otto-Grotewohl-Straße wird neu gestaltet

Im vergangenen Jahr wurde der Straßenzug Straße der Jugend / Otto-Grotewohl-Straße vollständig und umfassend im Förderprogramm Stadtumbau Ost, Teilprogramm Aufwertung, saniert. Die Fassade des dem Kolosseum gegenüber liegenden Wohngebäudes wurde von der WIS ebenfalls instandgesetzt und erneuert. Nun verblieb nur noch die Grünfläche vor diesem sogenannten Rosenblock in unsaniertem Zustand. Damit ist es nun vorbei.
Die Baumaßnahme zur Neugestaltung der Grünfläche hat bereits begonnen und soll nach dem Festumzug zur 700-Jahr-Feier im Sommer dieses Jahres abgeschlossen werden.
Ein Teil der Grünfläche befindet sich im Eigentum der Stadt Lübbenau/Spreewald, der andere Teil befindet sich im Eigentum der Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald (WIS). In probater Weise haben sich beide Institutionen zusammengeschlossen und gestalten die Fläche nun gemeinsam. Unter Einbeziehung von Städtebaufördermitteln im Förderprogramm Stadtumbau Ost, Teilprogramm Aufwertung, entsteht eine einladende Grünfläche mit Stauden, Blumen und vielen Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen an diesem zentralen, Stadtteil prägenden Punkt in der Neustadt einladen wird. Einbezogen in der Gestaltung wird auch die östlich angrenzende Freifläche, auf der vor Jahren das zweite Hochhaus Lübbenaus stand.
Die Aufwertungsmaßnahmen an der Achse Starße der Jugend / Otto-Grotewohl-Straße sind mit der Umgestaltung der Grünfläche abgeschlossen und haben insgesamt zu einer deutlichen Belebung und Qualifizierung dieses zentralen Bereiches der Neustadt geführt.

Zum Wohle der Kinder

Die während der Schulzeit allmorgendlich wiederkehrende besondere Verkehrssituation an der Einfahrt zu den Schulgrundstücken des Jenaplanhauses und der „Traugott Hirschberger Grundschule“ stellen eine zunehmende Gefährdung der Schulkinder dar. Glücklicherweise ist bisher noch nichts Gravierendes passiert. Aber wer will in diesem Fall schon warten, bis es so weit ist?
Aus Sicht der Stadtverwaltung und des Lehrerkollegiums ist es daher unumgänglich, im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen auch die Zufahrt zu den beiden Schulen zu beschränken. Die sich momentan im Bau befindlichen zusätzlichen Parkplätze für Lehrer werden in diesem Zusammenhang mit einer Schrankenanlage gesichert. Die Schranke wird dann montags bis freitags ab 06:00 Uhr geschlossen und nachmittags geöffnet sein. Während der Öffnungszeiten der Schranke steht der Parkplatz den Nutzern der Sporthalle und der Aula sowie Besuchern für 2 Stunden kostenfrei zur Verfügung. Eltern, die ihre Kinder morgens zur Schule bringen, haben die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auf den Parkplätzen am Bahnhof oder an der Poststraße kostenfrei abzustellen. Der kurze gemeinsame Weg zur Schule kann dann auch gleich zur Verkehrserziehung der Kinder genutzt werden, indem man zeigt, wie Straßen korrekt überquert werden sollten und welche Gefahren der Verkehrsalltag bergen kann. Der Schulträger und die Schulleitungen bitten um Verständnis für diese Maßnahme, die zum Wohle und zur Sicherheit aller Schulkinder getroffen wird.