Sie sind hier: Bildung / Soziales > Soziales > Projekte > Projekt "FLIESS" > 
DeutschEnglishPolnisch
23.10.2017 : 2:44 : +0000

Ihr Ansprechpartner

Projekt "FLIESS"
Projektleiter: Winfried Schumann
Telefon: 03542 85-481
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail


Projekt "FLIESS"

Projektsteckbrief BIWAQ/FLIESS
Fortschritt, Lebensqualität, Integration, Existenzgründung in der Sozialen Stadt"
Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union, aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit(BMUB) und dem Jobcenter Lübbenau/Spreewald gefördert.

Video zur BIWAQ

Projektträger
Stadt Lübbenau/Spreewald

Projektpartner
Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH Lauchhammer

Mit der Durchführung dieses Projektes wird langzeitarbeitslosen Menschen aus dem Programmgebiet Lübbenau/Neustadt die Verbesserung beruflicher Perspektiven ermöglicht. Damit wird das StBauF- Programm Soziale Stadt(städtebauliche Investitionen) durch eine arbeitsmarktbezogene Förderung des ESF ergänzt.
Das Projekt, als Arbeitsmarktinstrument, fordert auf Grund bisheriger Ergebnisse weitere, neue Projektinitiativen im Sozialraum der Stadt. Es beinhaltet die Verbesserung der Perspektiven der Bewohnerschaft auf Arbeit, gleichberechtigte Teilhabe und fördert die Schaffung von „Mehrwert" fürs Quartier. Das neue Projekt knüpft an das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept und städtebauliche Investitionen an.

Projektzeitraum: 1. April 2015 bis 31. Dezember 2018

Handlungsfelder:

  • Förderung der nachhaltigen Integration arbeitsloser/langzeitarbeitsloser Frauen und Männer über 26 Jahre in Beschäftigung
  • Stärkung der lokalen Ökonomie im Quartier der Sozialen Stadt
  • Verknüpfung mit weiteren Handlungsfeldern der integrierten Stadtentwicklung um einen zusätzlichen Quartiersmehrwert zu bewirken und die Verbesserung der innerstädtischen Kohäsion

Zielgruppen:

  • Bevölkerungsgruppen mit überdurchschnittlich hohem Armutsrisiko
  • langzeitarbeitslose Frauen und Männer
  • Alleinerziehende
  • gering qualifizierte Erwerbstätige ohne auskömmliche Beschäftigung
  • Angehörige von Minderheiten sowie Menschen mit Migrationshintergrund

Handlungsbedarf und Ziele:

Mit dem Projekt „FLIESS" wird ein Beitrag zur Verbesserung der schlechten Arbeitsmarktsituation in der (Neu-)Stadt Lübbenau/Spreewald und der Region geleistet. Diese ist vor allem dem Niedergang der Braunkohlenindustrie geschuldet. Betroffen von der Situation auf dem Arbeitsmarkt sind vor allem Langzeitarbeitslose. „FLIESS" verknüpft geplante städtebauliche und Wohnumfeld verbessernde Aktivitäten mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten.
Das Projekt wird die Zielstellungen und Problemlagen in gemeinsamer Anstrengung mit den Bürgern und den regionalen Kooperationspartnern umsetzen. Vor allem Langzeitarbeitslose erhalten hierbei ihre Teilhabe am sozialen Alltag zurück und werden unter anderem im Rahmen von geringfügiger Beschäftigung ihre Kompetenzen aus dem ehemaligen Berufsleben auffrischen und ergänzen. Das Gefühl, wieder gebraucht zu werden, etwas für die eigene Stadt zu tun dient der Erhöhung des Selbstwertgefühls.

Aktivitäten:

  • Informations-, Beratungs- und Informationszentrum als zentraler Anlaufpunkt für Benachteiligte im Quartier
  • Aktivwerkstatt
  • Individuelle, auf den persönlichen Bedarf des Benachteiligten zugeschnittene Beratung, Standortbestimmung, Stellenrecherche und Vermittlung zu Akteuren der lokalen Wirtschaft
  • Qualifizierungsangebote zum Erhalt und zur Erweiterung beruflicher Kompetenzen
  • Arbeitsförderung auf dem 2. und 3. Arbeitsmarkt
  • Beratung, Unterstützung lokaler Unternehmen zur Standortfestigung
  • Beratung von Mittel-, Klein- und Kleinstunternehmen im Quartier, Betreuung nach der Existenzgründung
  • Soziale Netzwerkarbeit und Zusammenarbeit mit dem sozio- kulturellen Zentrum am sozialen Brennpunkt
  • Maßnahmen zur Imageverbesserung und stärkeren Identifikation sozial Benachteiligter mit dem Quartier

Zusammenfassung:

  • 190 Teilnehmer/-innen über 26 Jahre, Angebote zur Integration ins Erwerbsleben
  • 15 Vermittlungen in den 1. Arbeitsmarkt
  • 45 Teilnehmer/-innen in AGH/MAE
  • 75 LZA Teilnahmen in Aktivierungs- und Bildungsmaßnahmen
  • 15 Beratungen nach erfolgter Existenzgründung
  • 30 Bestandssicherungen KMU
  • 25 Informationsgespräche mit potentiellen Existenzgründern
  • Aufbau eines Mentorenpools, Vorbereitung einer Ausstellung, Herstellung einer DVD