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29.6.2017 : 14:19 : +0000

Ambrosia

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lübbenau,
wie Sie sicherlich den Medien entnehmen konnten, breitet sich die Ambrosiapflanze zunehmend auch in Brandenburg aus. Auch in unserer Stadt sind immer größere Pflanzenbestände zu registrieren.
In diesem Jahr häufen sich nunmehr die Meldungen von besorgten Einwohnern.
Nach Bürgerinformationen befinden sich wieder eine größere Anzahl von Ambrosiapflanzen auf privaten Grundstücken.
Aufgrund der bekannten gesundheitlichen Gefahren, welche durch die Pollen der Ambrosiapflanzen bestehen, möchten wir Sie im Interesse der Gesundheit aller Bewohner und Besucher unserer Stadt höflichst ersuchen, dieser Information nachzugehen und gegebenenfalls die genannten Ambrosiavorkommen auf Ihrem Grundstück fachgerecht zu beseitigen.

Recht herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutzunter unter : www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.331256.de

Das Ordnungsamt

Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Hier können Sie die Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung der Stadt Lübbenau/Spreewald finden und lesen. (Verordnung )

Beantragung einer Hausnummer

Mit diesem Formular  können Sie eine neue Hausnummer beantragen, eine Hausnummer bestätigen oder eine Änderung der Hausnummer von Amts wegen veranlassen.

Feuerwerk aus begründetem Anlass

Aus begründetem Anlass können Ausnahmen vom Verwendungsverbot nach § 23 der 1. Sprengverordnung erteilt werden. Hierzu ist eine schriftliche Antragstellung mit dem entsprechenden Formular  im Bereich Ordnungsangelegenheiten erforderlich. Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Feuer auf eigenem Grundstück

Das eigene Feuer auf dem Grundstück oder im Garten ist grundsätzlich möglich, wenn bestimmte Vorschriften dabei eingehalten werden.
Kleinere Holzfeuer - von einem Meter mal einem Meter - im freien grundsätzlich auch ohne gemeindliche Ausnahmegenehmigung zulässig, wenn die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft hierdurch nicht gefährdet oder belästigt werden. Eine Gefährdung oder Belästigung ist in der Regel ausgeschlossen, wenn die so genannten „Zehn goldenen Regeln für Feuer im Freien“ eingehalten werden:
Zehn goldene Regeln

  1. die Obergrenze für Höhe und Durchmesser des Brennstoffhaufens beträgt 1 Meter
  2. nur trockenes und naturbelassenes Holz verwenden
  3. bei anhaltender Trockenheit oder starkem Wind keine Holzfeuer entzünden
  4. Abfälle gehören niemals ins Holzfeuer. Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen ist verboten.
  5. Holzfeuer mit Holzspänen oder Kohlen- bzw. Grillanzünder entfachen
  6. Löschmittel immer bereithalten (zum Beispiel Wasser, Sand, Feuerlöscher)
  7. Brandbeschleuniger wie Benzin, Verdünnung, Spiritus niemals verwenden, Explosionsgefahr!
  8. die Feuerstelle stets im ausreichenden Abstand zu Gebäuden und brandgefährdeten Materialien anlegen
  9. bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug Feuer unverzüglich löschen
  10. Feuer immer bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigen

Größere Feuer, die diese Bedingungen nicht einhalten, sind ohne Ausnahmeerteilung der Gemeinde nicht zulässig.
Gartenabfälle, frischer Baum- und Strauchschnitt und Laub, dürfen grundsätzlich nicht verbrannt werden. Es liegt hierfür eine Beseitigungspflicht von Abfällen vor, die nach Paragraf 27 Abs. 1 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz nur in zugelassenen Anlagen erfolgen darf.

Verbrennen im Freien

Was Sie beim Verbrennen im Freien beachten müssen:

Für ein Feuer im Freien darf nur naturbelassenes, trockenes Holz, z.B. Holzscheite, kurze Äste, Reisig, Zapfen u.ä verwendet werden. Gartenabfälle, wie Rasenschnitt, frischer Baum- u. Strauchschnitt und Laub, dürfen grundsätzlich nicht verbrannt werden. Auch Holzabfälle aus gestrichenem, lackiertem oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, mit Teer oder Dachpappe verunreinigtes Abbruchholz, Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten u.ä. dürfen Sie weder verbrennen noch kompostieren.

Die Größe des Holzhaufens darf im Durchmesser und in der Höhe einen Meter nicht übersteigen. Nur bis zu dieser Größe ist das Abbrennen genehmigungsfrei. Entsprechend der Richtung und Stärke des Windes und den besonderen örtlichen Gegebenheiten achten Sie bitte auf einen ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien. Zum Schutz von Tieren ist der Brennstoffhaufen unmittelbar vor dem Anzünden umzuschichten. Rauchentwicklung kann zur Auslösung von kostenpflichtigen Fehlalarmen führen.

Größere Feuer, wie Osterfeuer, Lagerfeuer oder sonstige Traditionsfeuer, sind beim Ordnungsamt anzeige-, genehmigungs- und kostenpflichtig. Für die Beantragung steht Ihnen das Formular "Antrag Traditionsfeuer"  zur Verfügung. Der Antrag muss mindestens 1 Woche vor dem Brenntermin im Ordnungsamt eingegangen sein. Gegen Zahlung der Verwaltungsgebühr und der Unterschriftsleistung zur Bestätigung der gesetzlichen Vorgaben ist die Genehmigung persönlich abzuholen.

Für weitere Fragen steht Ihnen das Ordnungsamt unter Telefon 03542 85-173 zur Verfügung.

Betrieb von Fluglaternen

Seit dem 3. Februar 2010 wurde durch den Gesetzgeber (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, Teil II, Nr. 6 vom 3. Februar 2010) die Ordnungsbehördliche Verordnung über den Betrieb von Fluglaternen geregelt. Demnach wurde im gesamten Gebiet des Landes Brandenburg das Aufsteigen von unbemannten Ballonen, bei denen die Luft im Balloninneren mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird, generell verboten. Ausnahmen sind grundsätzlich nicht möglich.